Betreutes Wohnen für psychische kranke Frauen

In Kidangara, Südindien, wurde im Jahr 2012 die Wohninstitution "Snehatheeram" zur Langzeitbetreuung von pflegebedürftigen Frauen gegründet. Aktuell werden rund 30 Frauen mit unterschiedlichen Gesundheitsproblemen, insbesondere psychischen Erkrankungen oder geistiger Behinderung, von Pflegefachfrauen und Sozialarbeiterinnen der römisch-katholischen Ordenskongregation St. Charles betreut. 

Über das Projekt

Psychische Erkrankungen nehmen in ressourcen­armen Ländern wie Indien stark zu. Das liegt einerseits daran, dass sich vermehrt ein Bewusstsein für diese Er­krankungen entwickelt. Andererseits, dass körperliche Erkrankungen immer besser behandelt werden können und deshalb in den Hintergrund rücken. Gleichzeitig besteht eine grosse Unter­versorgung im psychiatrischen Bereich. Parallel verläuft die demographische Entwicklung mit kleiner werdenden Familien, weshalb es für die Angehö­rigen zunehmend schwierig wird sich um Betroffene zu kümmern. Die wenigen Institutionen zur Langzeitbetreuung von chronisch psychisch kranken Mitmenschen sind privat geführt, deswegen von öf­fentlichen finanziellen Mitteln abge­schnitten und in Folge in erheblichem Masse von Spendengeldern abhängig. Die Situation entspricht ungefähr derje­nigen der Schweiz vor Einführung des modernen Sozialversicherungssys­tems. Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2012 in Kidangara, Südindien, die Wohninstitution „Snehatheeram“ zur Langzeitbetreuung psychisch kranker und geistig behinderten, obdachlosen Frau­en gegründet. „Snehatheeram“ befin­det sich im Besitz einer von Einheimi­schen gegründeten Stiftung und wird von Pflegefachfrauen und Sozialarbei­terinnen der römisch-katholischen Or­denskongregation „St. Charles of Bor­romeo“ geführt. Aktuell wohnen rund 30 Frauen in „Snehatheeram“. Der Stiftungsrat setzt sich aus Mitgliedern unterschiedlicher Religionen und Berufsgruppen zu­sammen. Er bemüht sich darum, die laufenden Kosten zu decken. Fallen jedoch grössere Ausbauarbeiten an, ist die Stiftung auf Spendengelder an­gewiesen.

Das Ziel

Delta wurde vom Stiftungs­rat angefragt, den Ausbau des ersten Stockes zu finanzieren. Dadurch kann einerseits die Kapazität der Betreu­ungsplätze erhöht, und andererseits den Bewohnerinnen durch temporä­ren Umzug in die obere Etage Schutz vor den jährlichen Überschwemmun­gen während des Monsuns geboten werden. Mit dem Ausbau werden zusätzlich 10 neue Betreuungsplätze geschaffen. Für den Ausbau des Wohnheims werden 28‘000.00 CHF benötigt.

Bisherige Projektergebnisse

Das Projekt wurde im Sommer 2017 dank zahlreichen, grosszügigen Spenden und Einnahmen aus fundraising events komplett finanziert und erfolgreich abgeschlossen.

Aktualitäten

  • 31. Dezember 2017

    Das Projekt ist vollständig durch Spenden finanziert und das Projekt wird abgeschlossen.

  • 01. Juli 2017

    Der Ausbau ist abgeschlossen.

  • 10. Januar 2017

    Monika Müller, Projektleiterin M4 und Präsidentin delta hält eine Weiterbildung an den Universitären Psychiatrischen Diensten Bern zum Thema «Global Mental Health» und Vorstellung des Projektes für Fachpublikum.

  • 24. November 2016

    Die Einnahmen unseres legendären Jassturniers in der Höhe von 2500 CHF fliessen vollumfänglich in das Projekt „Snehatheeram“.

  • 25. September 2016

    Monika Müller, Projektleiterin M4 und Präsidentin delta, besucht mit Ursula Hürzeler, Mitglied delta, die Sozialhilfestelle vor Ort.

  • 09. Juni 2016

    Die Becher-Depoteinnahme des Summer Bash in der Höhe von 4520 CHF kommt dem Projekt „Snehatheeram“ von delta zu Gute.

  • 01. Juni 2016

    Der Ausbau von „Snehatheeram“ vor Ort beginnt.

  • 15. April 2016

    Die Mitglieder der Generalversammlung von delta nehmen das Projekt einstimmig an.

Dokumente & Infos

 

Projektbeschrieb MHIN

 

Ansprechperson

Monika Müller

Vereinspräsidentin